Klimapolitik-Experte Dr. Hermann E. Ott unterstützt den Klimaneutralen Bundestag

20. März 2008

Der Klimapolitik-Experte Dr. Hermann E. Ott, Leiter des Berliner Büros vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und Autor des Buches “The Kyoto Protocol”, unterstützt den Klimaneutralen Bundestag:

“Die Politik steht in der Pflicht, es den BürgerInnen richtig vorzumachen: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. “

Die Plattform für eine zukunftsfähige Welt “RESET” unterstützt den Klimaneutralen Bundestag

14. März 2008

RESET - Community / Infoportal

Die Internet-Plattform für eine zukunftsfähige Welt, die Online-Aktiven-Community “RESET”, unterstützt die Initiative “Klimaneutraler Bundestag”.

RESET bietet eine Plattform für Menschen und Unternehmen, die in eine zukunftsfähige Welt investieren wollen. Hier können sich Interessierte über Hintergründe und Neuigkeiten informieren und mit anderen austauschen, noch aktiver werden und in ausgewählte Projekte investieren – mit Geld, Zeit oder Sachspenden, wie man will.

Mehr: www.reset.to

Bundestag stellt auf Ökostrom um

13. März 2008

Der Bundestag stellt seine externe Stromversorgung auf Ökostrom um. Dies hat die Baukommission des Bundestages beschlossen. Er folgt damit dem Vorbild anderer Länder wie Großbritannien, Schweden, Niederlande, Finnland oder Österreich, wo die Parlamente bereits Ökostrom beziehen.

Leider wurden weitergehende Vorschläge, wie die Umstellung des Wärmebezugs auf Biogas und die Umsetzung eines Energie-Effizienz- und Spar-Programms, nicht angenommen. Ein wirklicher Leuchtturm für zukunftsfähige Energie wird der Bundestag also leider trotzdem (noch) nicht.

Dr. Johannes Hengstenberg, Leiter von “Klima sucht Schutz”, unterstützt den Klimaneutralen Bundestag

13. März 2008

Dr. Johannes D. Hengstenberg, Leiter der Kampagne „Klima sucht Schutz“, Ashoka Fellow 2007 und Träger des Sustainable Energy Europe Award 2007, unterstützt den Klimaneutralen Bundestag:

“Klimaschutz geht jeden an, auch die Politiker im Bundestag. Deswegen begrüße ich die Initiative „Klimaneutraler Bundestag“ und freue mich, dass die Aktion das Logo der Kampagne „Klima sucht Schutz“ trägt. Als nächsten Schritt erwarte ich klimaneutrale Wahlkreise! Die Klimaschutzkampagne macht mit.”

Petra Bierwirth MdB (SPD) unterstützt Klimaneutralen Bundestag

8. März 2008

Die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die SPD-Abgeordnete Petra Bierwirth MdB, unterstützt die Initiative für einen Klimaneutralen Bundestag:

Der Klimawandel ist die Menschheitsherausforderung des 21. Jahrhunderts. Und der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft müssen auch Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Scherflein dazu beitragen. Wenn wir die Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen wollen, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, müssen wir eine glaubwürdige Politik betreiben. Das heißt wir müssen deutlich machen, dass es uns mit einem nachhaltigen und wirkungsvollen Klimaschutz ernst ist und als Parlament mit gutem Beispiel vorangehen. Die Initiative „Klimaneutraler Bundestag“ gibt hier die richtigen Impulse und findet daher meine volle Unterstützung.”

Umweltfreundlichstes Büro gesucht

4. Februar 2008

Der Wettbewerb “Büro & Umwelt” des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) sucht 2008 die umweltfreundlichsten Büros Deutschlands. Die Unternehmen mit den umweltfreundlichsten Büros werden mit Preisen im Gesamtwert von 10.000 € belohnt. Doch nicht nur Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen, sondern auch Verwaltungen, Kommunen und andere Institutionen - ob sich der Deutsche Bundestag auch bewirbt?

Mehr: www.buero-und-umwelt.de

Norwegen will 2030 klimaneutral sein

4. Februar 2008

Die norwegische Regierung hat ihre im Juni 2007 beschlossenen Klimaschutzziele noch einmal angehoben. Statt 2050 soll das Land jetzt bereits im Jahr 2030 klimaneutral sein.

Premierminister Jens Stoltenberg stellte seine Pläne Mitte Januar vor, nachdem Regierungs- und Oppositionsparteien sich auf das neue Ziel einigen konnten. Grundlage des Kompromisses war das bereits vergangenes Jahr veröffentliche Klima-Weißbuch. „Die Einigung bedeutet, dass Norwegen nun eine langfristige Klimapolitik verfolgen kann, die nicht von Regierungswechseln berührt wird“, so Stoltenberg.

Mehr:

Pressemitteilung des Büros des Premierministers, 18.01.2008

Albert Rupprecht (CSU) unterstützt Klimaneutralen Bundestag

18. Januar 2008



Albert Rupprecht MdB (CSU), stv. Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, unterstützt die Initiative für den Klimaneutralen Bundestag:

“Ökologische Nachhaltigkeit ist eine Aufgabe, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Neben der Frage der Erhaltung unserer Umwelt ist es auch eine Frage der Generationengerechtigkeit. Der Bundestag als direkte Vertretung der Bevölkerung hat damit eine besondere Verantwortung der wir uns als CSU Landesgruppe besonders verpflichtet fühlen.

Aus diesem Grund begrüße ich die Initiative Klimaneutraler Bundestag. Sie zeigt auf, wie schon durch relativ kleine Veränderungen Energie gespart werden kann. Wir als Volksvertreter haben die Aufgabe mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Symbolkraft eines klimaneutralen Parlamentes eines der größten Industrieländer der Erde hätte sicher beachtliche Außenwirkung, die auch zur Nachahmung anregen würde.”

Klimaforscher Hartmut Graßl unterstützt “Klimaneutralen Bundestag”

16. Dezember 2007

Der bekannte Klimawissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Graßl, em. Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg und Autor zahlreicher Bücher zum Thema, unterstützt die Initiative für den Klimaneutralen Bundestag: “An den Taten sollt ihr sie messen. Das klimaneutrale Parlament wäre Aufforderung für viele, es auch zu tun.”

Vorstellung des Konzepts in Berlin

13. Dezember 2007

Der Bundestag soll klimaneutral werden. Dies fordert der „Think Tank 30″ (tt30), der junge Think Tank des Club of Rome, bei der Vorstellung eines Konzepts zum “Klimaneutralen Bundestag” in Berlin, zusammen mit einem Bündnis aus der Initiative für Nachhaltige Entwicklung, dem Jugendbündnis Zukunftsenergie, dem Nachhaltigkeitsnetzwerk 3plusX und der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Durch effiziente Technologie, umweltbewusstes Verhalten und erneuerbare Energien sollen die Treibhausgasemissionen des Bundestages auf ein Minimum reduziert und der Rest durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Gerade die Volksvertreter seien gefordert, durch ihr eigenes Beispiel zu zeigen, dass Klimaschutz machbar ist und sich lohnt.

Die Glaubwürdigkeit der deutschen Klimapolitik steht auf dem Spiel“, sagte Wolfgang Gründinger, Energieexperte der Denkfabrik tt30, bei der Vorstellung der Initiative in Berlin. „Die junge Generation ist von den Folgen des Klimawandels am härtesten und längsten betroffen. Sie muss ausbaden, was die verantwortlichen Entscheidungstragenden heute beschließen.”

Die jungen Vordenker fordern eine ökologische Kehrtwende: Die Spritschlucker des Fuhrparks des Bundestags sollen auf effiziente Modelle umgerüstet, Flugreisen sollen reduziert und die Energie­verschwendung in den Büros beendet werden. Seinen Strom soll der Bundestag künftig aus Ökostrom beziehen. Was an Klima-Abgasen übrig bleibt, soll schließlich durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. „Der Deutsche Bundestag wäre damit das erste klimaneutrale Parlament der Welt – mit einer ungeheuren Symbolkraft”, so tt30-Energieexperte Gründinger.

Politiker aller Parteien begrüßen den Vorstoß. Der CDU-Energiepolitiker Hans-Peter Thul sprach sich für eine „Vorreiterrolle” aus und forderte, „die Energieeffizienz in den Liegenschaften des Deutschen Bundestages zu optimieren”. Wir, die politisch Handelnden, sollten nicht allein nur von anderen Klimaschutzmaßnahmen einfordern, sondern müssen als Vorbilder vorangehen”, sagte SPD-Umweltsprecher Marco Bülow. „Im Idealfall profitieren jetzt und zukünftig alle Betroffenen von dem Vorhaben”, so der FDP-Umweltpolitiker Horst Meierhofer. Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast lobte „die hervorragende Initiative junger, aktiver Menschen” und sagte: „Der Deutsche Bundestag muss ein leuchtendes Beispiel für den Klimaschutz sein”. Die stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses Eva Bulling-Schröter, Umweltsprecherin der Linken, meinte: „Den Treibhausgas­ausstoß im eigenen Haus zu reduzieren, stünde dem Bundestag gut zu Gesicht.”

Auch weitere Prominente unterstützen die Forderung der jungen Zukunftsmacher. „Das Parlament soll Vorbild sein”, so Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker von der University of California. „Glaubwürdigkeit heißt, mit gutem Beispiel voran gehen, transparent und nachvollziehbar handeln. Das gilt auch für die Klimapolitik. Ich begrüße die Aktion zum klimaneutralen Bundestag”, so Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung. „Wenn das Jahr 2007 als Jahr der Entscheidungen in die Geschichte eingehen soll, dann muss 2008 das Jahr der Umsetzung werden”, forderte Morwenna Parkyn von der Initiative für nachhaltige Entwicklung.

 

Mehr Informationen:

Pressemitteilung: “Bundestag soll klimaneutral werden”, 3.12.2007

Präsentation “Der Klimaneutrale Bundestag”, 3.12.2007

Konzeptpapier “Der Klimaneutrale Bundestag”, Stand 3.12.2007